Interreligiöses Friedensgebet eröffnet die Sommer-Akademie des Berliner Missionswerks
Mit einem internationalen interreligiösen Friedensgebet beginnt am Sonntag, 14. Juni 2026, die Sommerakademie des Berliner Missionswerks. Gemeinsam werden Bischof Christian Stäblein, Rabbiner Andreas Nachama und Imam Kadir Sanci ein Zeichen für Verständigung, Dialog und friedliches Zusammenleben setzen. Musikalisch gestaltet wird der Abend von Assaf Levitin und Albrecht Gündel vom Hofe.
Das Friedensgebet bildet den Auftakt der Sommerakademie „Faith. Power. Us.“, die vom 14. bis 17. Juni Gäste aus den weltweiten Partnerkirchen des Berliner Missionswerks, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kirche in Berlin zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Rolle von Glauben und Religion in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung: Wie können Menschen Brücken bauen, wo Populismus spaltet? Wie lassen sich Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit stärken? Und welche Verantwortung tragen religiöse Gemeinschaften in einer zunehmend fragmentierten Welt?
In Vorträgen, Workshops und Diskussionsforen kommen internationale Perspektiven aus Afrika, Europa und Nordamerika zusammen. Themen sind unter anderem der Umgang mit Rechtspopulismus, Versöhnungsarbeit in Konfliktregionen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und interreligiöser Dialog. Die Sommerakademie versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Suche nach Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Interreligiöses Friedensgebet, Sonntag, 14. Juni 2026, 18 Uhr, Kapelle der Versöhnung, Bernauer Str. 4, Berlin-Mitte (auf dem Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer)
Sommerakademie 2026, „Faith. Power. Us.“, 14. bis 17. Juni im Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, 10249 Berlin. Mehr dazu unter www.berliner-missionswerk.de