Fußball: Imame gewinnen 2:1 gegen Pfarrer

Die Mannschaft der Pfarrer musste in diesem Jahr in einer offensiv geführten Partie eine 1:2-Niederlage einstecken. Fotos: Henrik Weinhold/Berliner Missionswerk

Nachdem die Pfarrer in der ersten Halbzeit überlegen waren und 1:0 geführt hatten, konnten die Imame das Spiel in der zweiten Halbzeit drehen. Die Mannschaft nahm den Wanderpokal aus den Händen von Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, entgegen. Beim anschließenden Podiumsgespräch zum Thema: „Fußball, Glaube und Rassismus“ waren sich die Gesprächsteilnehmer einig: Die interreligiöse Begegnung auf dem Fußballplatz ist in Zeiten wachsender rassistischer und anti-islamischer Ressentiments ein wichtiges Zeichen für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem religiösen und kulturellen Hintergrund in unserer Gesellschaft.

Veranstalter des interreligiösen Fußballspiels waren der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg, das Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum, die Initiative Berliner Muslime, die Islamische Föderation in Berlin, der Berliner Fußball-Verband und die Anglikanische Kirche (St. Georges). Es stand unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), von Burhan Kesici, dem Vorsitzenden des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und von Bernd Schultz, dem Präsidenten des Berliner Fußball-Verbandes.

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