Gestärkte Bande

Vor der "Independence Hall" in Philadelphia, wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung der USA unterzeichnet wurde. Von links: Ökumenereferent Dr. Christof Theilemann, Regionalbischof Bill Worley der Penn Southeast Conference, Russ Mittman (ehemaliger Regionalbischof), Martha Kriebel (ehemalige Regionalbischöfin), Andreas Böer, Kirchenpräsident Joachim Liebig, Direktor Roland Herpich.

Im Zentrum der Reise standen bewegende Gottesdienste und Begegnungen mit den Partnern Anhalts in Pennsylvania Anhalt ist mit der UCC Penn Southeast Conference und die EKBO mit der Penn Central sowie der Wisconsin Conference partnerschaftlich verbunden. In St Louis besuchte die deutsche Delegation das Eden Seminary, in dem das Gedenken an Ludwig Eduard Nollau, einen der wesentlichen Mitbegründer der unierten Kirche in den USA und ihrer diakonischen Tätigkeit, hochgehalten wird. Das interessierte besonders Andreas Böer, Mitglied der Kirchenleitung der EKBO und ehemaliger Bürgermeister von Reichenbach in der Oberlausitz. Denn aus diesem Ort kam einst Nollau in die USA. Sowohl David Greenhaw, der Präsident des Seminars, wie auch die Dekanin, Deborah Krause, nahmen sich viel Zeit für die deutschen Besucher. In den Gesprächen ging es vor allem auch um die – nach der Erschießung eines schwarzen Jugendlichen durch einen weißen Polizisten – angespannte Situation in Ferguson, Missouri.

In New York City kam die Delegation unter anderem mit Hunter Farrell, dem Direktor des Weltmissionsdienstes der Presbyterianischen Kirche, zusammen (viele der Partnerkirchen von EKBO und Berliner Missionswerk sind ebenfalls presbyterianisch). Eine Begegnung mit dem Conference Minister (Regionalbischof) der New York UCC Conference, David Gaewski, bei der sich die Gäste einen Überblick über aktuelle Themen in der Conference verschafften, rundete den Besuch ab.