Indien-Netzwerk: Regionalbischöfin an der Spitze

Die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein steht dem neu gegründeten Indien-Netzwerk in der EKBO vor.

Im Herbst 2019 hatte die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein die indische Gossner Kirche besucht – und war mit vielen neuen Eindrücken zurückgekehrt. Berührt von den lebendigen kleinen Gemeinden in Assam, berührt vom Zusammenhalt der Adivasi (indigene Bevölkerung) und berührt vor allem von den Pfarrerinnen der Gossner Kirche, die es in der patriarchalen Gesellschaft schwer haben. Ihnen vor allem hatte sie Mut für alle Herausforderungen zugesprochen.

Als nun die Einladung zum ersten Treffen des Indien-Netzwerks in der EKBO eintraf, nahm die Generalsuperintendentin (Regionalbischöfin) diese gerne an - und wurde prompt zur Vorsitzenden gewählt. „Mit so vielen langjährigen  Expertinnen und Experten der Indien-Arbeit zusammenzuarbeiten, darauf freue ich mich sehr“, betont sie. Ihre Stellvertreterin ist Pfarrerin Anke Schwedusch-Bishara aus dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree.

Das Indien-Netzwerk in der EKBO folgt dem „Arbeitskreis Indien der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)“ nach, der sich Ende August aufgelöst hatte. Der Arbeitskreis war 1976 gegründet worden, um die Partnerschaft der Berlin-Brandenburger Kirche mit der indischen Gossner Kirche zu gestalten.

<link https: www.youtube.com _blank>Ulrike Trautwein äußert sich zu ihrer Wahl im Youtube-Video >>