„Nach und nach erreichen uns Nachrichten von unseren kubanischen Partnern. Die Gebäude des Kirchenrats stehen unter Wasser; Computer, Kühlschränke – alles ist zerstört“, so Dr. Patrick Roger Schnabel, der im Berliner Missionswerk für Kuba zuständig ist. Normalerweise, so betont er, verlau-fen Hurrikans auf Kuba mit vergleichsweise geringen Schäden. „Der staatliche Zivilschutz ist gut organisiert, er arbeitet vernetzt mit Meteorologen und Fernsehstationen. Die Bevölkerung wird frühzeitig informiert und notfalls evakuiert. Doch ‚Irma‘ übertraf alles bisher Dagewesene und die schlimmsten Befürchtungen“, betont Dr. Schnabel.
Pfarrer Joel Dopico, Präsident des kubanischen Kirchenrats, steht fassungslos vor den Trümmern, die der Sturm hinterlassen hat. Auch die Gebäude des Kirchenrats standen unter Wasser. „Wir freuen uns auf Julius und Elias und sind zugleich froh, dass sie dieses Szenario nichts selbst erleben mussten. Wir können nun jede helfende Hand gebrauchen.“
„Irma“ verzögert Ausreise nach Kuba