iThemba Labantu: Außenminister zollt große Anerkennung

Ende April besuchte Außenminister Guido Westerwelle das Diakoniezentrum iThemba Labantu in Südafrika. Rechts: Projektleiter Otto Kohlstock.

Das Gemeindezentrum „iThemba Labantu“ – zu deutsch „Hoffnung für die Menschen – kümmert sich in Philippi, einem der ärmsten Townships Kapstadts mit einer der höchsten Aidsraten des Landes, um die Ärmsten der Armen. Aidskranke finden hier medizinische Hilfe, Obdachlose bekommen Lebensmittel und Zuspruch, Kinder und Jugendliche finden in Schule, Musik- und Sportprojekten sowie in Ausbildungslehrgängen neuen Mut und eine Perspektive für die Zukunft.

In dem von Westerwelle persönlich unterschriebenen Brief an Pfarrer Kohlstock heißt es: „Der Aufenthalt bei Ihnen hat mir in beeindruckender Weise gezeigt, was Mut, Glaube und Wille bewerkstelligen können. Ihr vorbildliches Projekt, die glücklichen Jugendlichen und die Menschen, die von Ihrem unermüdlichen und selbstlosen Einsatz profitieren, und selbstverständlich auch die faszinierende Theateraufführung werden mir stets in Erinnerung bleiben.“

Dem „Dank und der Bewunderung“ des Ministers schließt sich auch Botschafter Dr. Horst Freitag an: iThemba Labantu sei „ein in jeder Hinsicht beeindruckendes und ermutigendes Gemeindezentrum“, so Freitag. In Kapstadt und Berlin hört man die Worte gerne. „Der Brief des Außenministers ist eine weitere Anerkennung der Arbeit von Pfarrer Otto Kohlstock, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement, mit Mut und Herzblut der Menschen in Kapstadt annimmt“, betont Roland Herpich, Direktor des Berliner Missionswerkes. „iThemba Labantu kümmert sich um all jene, um die sich ansonsten in diesem Township niemand kümmert. So ist die Einrichtung wirklich eine Hoffnung für die Armen.“ Dass sich das Gemeindezentrum aus kleinen Anfängen so stark habe entwickeln können, das sei natürlich auch der Unterstützung durch die vielen Spenderinnen und Spender zu verdanken.

Pfarrer Otto Kohlstock ist im September in Deutschland, um Gemeinden zu besuchen und von seiner Arbeit in Kapstadt zu berichten.