Wie alle anderen Schulen und Einrichtungen musste auch iThemba Labantu am 27. März die Tore schließen und alle Kinder nach Hause schicken. Wobei – ein richtiges Zuhause haben diese Kinder vielfach nicht. „Die meisten unserer Kinder kommen aus sehr schwierigen häuslichen Verhältnissen und 95 % von ihnen wohnen bei ihrer alleinerziehenden Mutter, Oma oder Tante“, schreibt Otto Kohlstock, „wir machen uns natürlich sehr große Sorgen um ihr Wohlergehen“.
Glücklicherweise habe eine große südafrikanische Lebensmittelkette, die auch im Township Philippi einen Supermarkt betreibt, die Notlage vieler erkannt. „Sie bietet die Möglichkeit an, mit Gutscheinen a 20 Euro einzukaufen, die wir den Begünstigten auf das Handy schicken. Das haben wir nun schon in 272 Fällen gemacht, so dass die Notlage der ärmsten unserer Kinder erst einmal gelindert ist.“ Aber die Folgen der Krise werden noch lange Zeit zu spüren sein, Arbeitslosigkeit, steigende Lebensmittelpreise. „Wir werden gefordert sein, den Menschen in ihrer Not weiterhin beizustehen“ schreibt Otto Kohlstock.
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