Kirchenleitung der EKBO besucht Talitha Kumi

Die Delegation mit Bischof Dr. Markus Dröge (mi.) und Konsistorialpräsident Dr. Jörg Antoine (re.) an der Spitze. Das Foto zeigt sie nach dem Gespräch mit einem Sprecher der Israelischen Streitkräfte, der die Bedrohung Israels durch den Terrorismus erläuterte. Der Sprecher selbst wollte nicht fotografiert werden, auf dem Bild ist seine Assistentin zu sehen. (Fotos: Henrik Weinhold)

 Der Alltag der Menschen in Israel und Palästina ist geprägt von Spannungen und Konflikten. Die Kirchenleitung der EKBO mit Bischof Dr. Markus Dröge an der Spitze macht sich bei ihrer Reise ins Heilige Land selbst ein Bild von der Lage vor Ort. Vorbereitet und begleitet wird der Aufenthalt durch unser Werk. Am Ankunftstag wurde die Delegation von Nahostreferent Jens Nieper vor Ort begrüßt.
In Talitha Kumi haben die Kirchenleitungsmitglieder die Möglichkeit, Schüler/innen und Lehrer/innen der evangelischen Schule zu begegnen und als Gäste an den Abschlussfeiern des Kindergartens und der Hotelfachschule teilzunehmen.

Die Kirchenleitung erfüllt die Aufgaben der Landessynode der EKBO zwischen den halbjährlichen Tagungen. Mitglieder sind Bischof Dr. Markus Dröge, die Präses der Synode, Sigrun Neuwerth, Propst Dr. Christian Stäblein, Konsistoriumspräsident Dr. Jörg Antoine, sowie 14 weitere Geistliche und Laien.
Zum Bildungszentrum Talitha Kumi im Westjordanland, das vom Berliner Missionswerk getragen wird, gehören ein Kindergarten, eine Schule von der ersten Klasse bis zur Hochschulreife, eine Hotelfachschule, ein Mädcheninternat und ein großes Gästehaus.

Talitha Kumi ist aramäisch und bedeutet: „Mädchen, steh auf!“ (Mk 5, 41). Dieses Jesuswort ist bis heute Name, Programm und Auftrag für die älteste evangelische Schule in Palästina, die 1851 gegründet wurde. Das Bildungszentrum bietet heute palästinensischen Mädchen und Jungen in einem konfliktgeladenen Umfeld einen sicheren Platz zum Lernen.