Die Teilnehmer der Tagung - Träger war die Konferenz Europäischer Kirchen (CEC) - betonten, dass in der religiösen Vielfalt der Region ein unschätzbarer kultureller Reichtum liegt. Ihre wichtigste Forderung war, dass Mitglieder aller Religionsgemeinschaften als gleichberechtigte Bürger behandelt werden müssten. Damit tun sich viele Staaten der Region schwer, weil sie davon ausgehen, dass die Mehrheit bestimmten Minderheiten Schutzrechte gewährt. Vom modernen Verständnis der Religionsfreiheit ist das weit entfernt und führt dazu, dass sich viele Christen als Bürger zweiter Klasse fühlen.
Auf der Konferenz sollte eigentlich Bischof Ibrahim Azar über die Situation der Christen in Jordanien berichten. Er bekam aber kein Visum, so dass sein Vortrag nur verlesen werden konnte. Auch solche Schwierigkeiten gehören zum Verhältnis von Europa und dem Nahen Osten, um das es bei allen Diskussionen auch immer wieder geht: Welche Verantwortung trägt Europa für den Frieden? Was können wir tun? In jedem Fall war schon die Konferenz selbst ein wichtiges Zeichen an die wenigen verbliebenen Christen im Nahen Osten, dass ihr Schicksal nicht vergessen ist.
Cumberland Lodge gehört zu den königlichen Besitzungen und steht unter der Schirmherrschaft von Elizabeth II.; der Landsitz in Windsor Great Park dient seit vielen Jahrzehnten als ein Ort des Dialogs und der Verständigung.
Die wichtigsten Ergebnisse der Tagung sind in einem Kommuniqué zusammengefasst, <link http: www.ceceurope.org wp-content uploads cec_communique-cumberland-lodge-1.pdf>das hier zum Download zur Verfügung steht.
Weitere Informationen gibt es unter <link http: www.ceceurope.org>www.ceceurope.org