„Ich möchte, dass jeder weiß, welches Schicksal wir als "Trostfrauen" erleiden mussten, sagt sie. "Diese schrecklichen Erlebnisse tragen wir bis heute in uns. Die Geschichte des 'Trostfrauen-Systems' darf sich nicht wiederholen", so die 86-Jährige weiter. Der Korea-Verband Berlin hat die 86-jährige Südkoreanerin Lee Ok-Seon nach Berlin eingeladen, um über die historische Aufarbeitung, die Verhinderung zukünftiger Kriegsverbrechen der militärischen sexuellen Versklavung sowie über die aktuelle Situation zu sprechen. Auf der Veranstaltung sprechen neben der Zeitzeugin Expertinnen aus Wissenschaft, Politik, Kirche und Menschenrechtsorganisationen. Gefördert wird die Veranstaltung unter anderem von der "Evangelischen Mission in Solidarität" (EMS).
Ort: TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H-O107
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