Kuchenbacken für japanische Waisenkinder

Einen 700 Euro-Scheck übergab die Evangelische Schule Steglitz dem Berliner Missionswerk für Japan.

Gerne wollten sie etwas für Japan tun. Da gibt es so viele Kinder wie sie, die durch das Erdbeben und den Tsunami ihre Eltern verloren haben – eine traurige Vorstellung.

„Wir backen Kuchen und verkaufen ihn!“ entschieden die Kinder. „Und das Geld spenden wir dann für japanische Waisenkinder.“ Gesagt, getan: Sie verkauften den Kuchen auf dem Hermann Ehlers Platz an Passanten. Rund 350 Euro sind so für das Waisenhaus in Sendai an der Ostküste Japans zusammengekommen. Das Projekt wird von der Partnerkirche des Berliner Missionswerks, dem Kyodan, gefördert.

Doch das Schicksal der Japaner beschäftigte auch die anderen Schüler und Schülerinnen. Auf ihrem Frühlingsfest sammelte die Schule deshalb Spenden für die Katastrophenhilfe des Berliner Missionswerks. So konnte die Klasse 8a bei der Morgen-Andacht in ihrer Schule am 30. Mai 2011 einen selbstgebastelten Scheck über 700 Euro an Dr. Christof Theilemann übergaben, dem Ostasien-Referent des Berliner Missionswerks. Er zeigte sich sehr beeindruckt von dem großen Engagement der Schüler: „Japan ist so weit weg und trotzdem seid ihr den Menschen so nah. Das ist toll. Ich danke Eurer Religionslehrerin Frau Kayser, dass sie Euch zu dieser Aktion ermuntert hat und sie mit Euch umgesetzt hat. Macht weiter so!“


Infos zur Katastrophenhilfe in Japan <link>hier
Infos zum Waisenhaus in Sendai <link>hier