Lutherischer Bischof startet Menschenrechtskampagne in Swasiland

Bischof Minisi (ELCSA) tritt Menschenrechtsverletzungen in Swasiland entgegen.

Mnisi, dessen Ost-Diözese auch die ELCSA-Gemeinden in Swasiland umfasst, beruft sich in seinem Eintreten für die Schutzlosen und Entrechteten auf Vorbilder wie Martin Luther King und Erzbischof Oscar Romero. In seinem Aufruf weist der Bischof auf schwere Menschenrechtsverletzungen in seinem Land hin, wie die Folter von Häftlingen in Polizeigewahrsam, Vertreibungen und die Einschränkung politischer Freiheiten. Seine Kirche solle im Einsatz für die Menschenrechte die Kooperation mit Organisationen im In- und Ausland suchen.

Die ELCSA ist mit über 600.000 Mitgliedern die größte lutherische Kirche in Südafrika. Ihr Gebiet schließt auch Botswana und Swasiland ein. Die Berliner Kirchenkreise Charlottenburg und Lichtenberg-Oberspree pflegen Partnerschaft zum lutherischen Kirchenkreis Swasiland.

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Bischof Minisi, Menschenrechtsinitiative der ELCSA in Swasiland