Missionsgeschichte: Uta Zeuge spricht über kulturellen Austausch in Syrien

Uta Zeuge (Foto: Privat).

Der American Board of Commissioners for Foreign Missions (ABCFM), die größte interkonfessionelle Missionsgesellschaft der USA im 19. Jahrhundert, initiierte 1819 die Syrienmission. In der Anfang des Jahrhunderts noch kleinen Hafenstadt Beirut errichteten die Missionare die erste Station, um von dort aus in den nächsten Jahrzehnten mehr als vierzig Missionare und unzählige einheimische Mitarbeiter in die umliegenden Regionen zu entsenden. Die Mission ist für ihren Misserfolg hinsichtlich der Bekehrungsarbeit bekannt. Was sie jedoch bis heute auszeichnet, sind ihre Errungenschaften im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich. Einen großen Beitrag dazu leistete der Missionar Eli Smith, der in seiner dreißigjährigen Arbeit in Syrien durch die Gründung einer amerikanischen Druckerei den arabischen Buchdruck in der Region zu neuem Auftrieb verhalf. Er vermochte wie kein anderer vor ihm, in der arabischen Sprache zu predigen und zu schreiben sowie Freundschaften und Briefkontakte zu einheimischen Intellektuellen zu pflegen.

Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 69/70, 12049 Berlin, Knaksaal.

Infos zu Uta Zeuge <link http: zope.theologie.hu-berlin.de rmoe mitarbeiterinnen zeuge>hier.