Missionsrat: Bischof übernimmt Vorsitz

Kirchenpräsident Joachim Liebig (Anhalt), Bischof Dr. Markus Dröge (EKBO) und Missionsdirektor Roland Herpich (v.l.n.r.)

„Die Mitarbeitenden des Werkes fühlen sich durch den Missionsrat in ihrer Arbeit getragen und gestärkt“, betonte Herpich. Auch in schwierigen Situationen habe der Missionsrat immer hinter den Entscheidungen des Werkes gestanden. „Die Mitglieder des Missionsrates sind für uns wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – und sie verstehen sich auch als solche. Für alle Unterstützung und gute Zusammenarbeit danke ich herzlich“, so der Direktor. Ab 2016 sehe ein neu konstituierter Missionsrat dann neuen Herausforderungen entgegen.

„Auf meinen Auslandsreisen hat mich immer wieder überrascht und begeistert, wie unsere Partner voller Hochachtung über „Berlin“ sprechen oder sich sogar als „Berliner“ bezeichnen, weil die Gründung ihrer Kirche auf die Berliner Mission zurückgeht“, hatte der Vorsitzende, Bischof Dr. Markus Dröge, zu Beginn der Sitzung betont. Die Berliner Mission, die von Anfang an auf Bildung und soziale Arbeit gesetzt und in den Missionsgebieten sehr früh begonnen habe, Einheimische in die Verantwortung zu berufen, könne zu Recht behaupten, viel Gutes bewirkt zu haben.

Neu im Missionsrat begrüßt wurde Pfarrer Carsten Rostalsky als Delegierter der Deutschen Ostasienmission (DOAM). Er folgt Pfarrer Christoph Förster nach, der sich aus Altersgründen im Juni aus dem Gremium zurückgezogen hatte.