Sie wolle Fürsprecherin der hier lebenden Migranten sein, sagte Monika Lüke laut "Berliner Zeitun" unmittelbar nach ihrer Ernennung. Das schließe aber auch Kritik an bestimmten Phänomenen wie Antisemitismus mit ein. Generell verstehe sie sich als Türöffner für Migranten, damit diese stärker am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dazu gehörten auch ärztliche Versorgung und Schulbesuch für alle, heißt es in dem Artikel weiter.
Monika Lüke war zuletzt Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International; zuvor arbeitete sie in Brüssel als Migrations- und Flüchtlingsreferentin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Außerdem war sie als Entwicklungshelferin in Kenia und Kambodscha aktiv und seit 2008 verantwortlich für Menschenrechtsprojekte in Asien. Ihre Doktorabeit an der Berliner Humboldt-Universität schrieb sie über die Immunität staatlicher Funktionsträger bei schweren Menschenrechtsverletzungen.
Monika Lüke neue Berliner Integrationsbeauftragte