Ökumenepreis für 25 Jahre Versöhnung

Dr. Justus Werdin verantwortet als Referent für grenzüberschreitende Ökumene und Osteuropa die inhaltliche Arbeit des OeC.

Das OeC lädt in Frankfurt (Oder) zu deutsch-polnische Grenzgesprächen ein, organisiert Begegnungs- und Pilgerreisen und betreibt das Studien- und Begegnungshaus „Hedwig von Schlesien“ für Studierende an der Europa-Universität Viadrina und dem Collegium Polonicum in S?ubice. Die historische Friedenskirche in Frankfurt (Oder) wird mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Gottesdiensten als Ort der deutsch-polnischen Versöhnung profiliert. Im Oktober 2019 war die Friedenskirche u.a. Ort der ersten ökumenischen Bischofskonsultation an Oder und Neiße, zu der das OeC den Anstoß gegeben hatte.

Der Ökumenepreis des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) geht in diesem Jahr an zwei Preisträger: Neben dem OeC wird das Ehrenamtlichenprojekt „weltweit“ von Asyl in der Kirche e.V. geehrt. Dieses erhält den Preis für zehnjähriges Engagement für geflüchtete Menschen.

Am Donnerstag, 23. Januar, feiert der ÖRBB um 18 Uhr in der Kirche St. Canisius  einen Ökumenischen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Predigt hält Weihbischof Dr. Matthias Heinrich vom Erzbistum Berlin. Beim anschließenden Neujahrsempfang im Gemeindesaal verleiht der ÖRBB den mit 1000 Euro dotierten Preis. Die Laudatio hält Milena Manns, Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa der Stadt Frankfurt (Oder).

Donnerstag, 23. Januar, 18 Uhr
Kirche St. Canisius, Witzlebenstraße  30, 14057 Berlin-Charlottenburg.