Über die Situation in Berlin-Brandenburg und den angestrebten Weg zur missionarischen Volkskirche berichtete Bischof Dr. Markus Dröge beim Besuch einer kleinen Delegation der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in Göteborg. Eingeladen hatte der Göteborger Diözesanbischof Carl Axel Aurelius, der in Kürze in Ruhestand gehen wird.
Die Delegation der EKBO, zu der auch Roland Herpich, Direktor des Berliner Missionswerkes und Ökumenebeauftragter der EKBO, sowie Dr. Christof Theilemann, Landespfarrer für Ökumene, gehörten, traf in Göteborg sowohl mit dem scheidenden als auch mit dem designierten Bischof der schwedischen Partnerdiözese Göteborg zusammen. Im Rahmen eines festlichen Mittagessens, das Bischof Aurelius für die Besucher gab, kam es zu einer Begegnung mit seinem designierten Nachfolger Per Eckerdal.
Anlass für die Einladung war das Diözesantreffen aller Pfarrer/nnen und Diakon/innen der Diözese, bei dem es um Taufe und Konfirmation und deren Bedeutung für die Zukunft der Kirche ging. Die entsprechenden Leitvorträge hielten Dr. Jonas Eeek (Göteborg), Ann Morisy (London) sowie Bischof Dr. Dröge, der unter dem Titel „Mission in einer nachchristlichen Gesellschaft“ vom Stand des Reformprozesses in der EKBO berichtete. Seine Schilderung der Situation 20 Jahre nach dem Fall der Mauer stieß auf großes Interesse.
„Die Gespräche verliefen in einer sehr herzlichen Atmosphäre, die Hoffnung für die Weiterarbeit in der beiderseitigen Partnerschaft macht“, betonte Roland Herpich nach der Rückkehr der Delegation nach Berlin. Die EKBO und die Diözese Göteborg sind seit 2007 durch einen Partnerschaftsvertrag verbunden.
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Partnerschaft zur Diözese Göteborg aufgefrischt