„Auch die Kirchen in den USA stehen vor der Frage, was sie für eine gelingende Integration tun können und wie sie ihre Gemeinden am besten dabei unterstützen“, so Dr. Theilemann, „deshalb unteressiert unsere Geschwister beispielsweise die Flüchtlingskirche sehr.“ St. Simeon in Berlin-Kreuzberg, wo die Flüchtlingskirche eingerichtet wurde, stand deshalb auch auf dem Besuchsprogramm der Gruppe.
Die PC (USA), größte presbyterianische Kirche in den Vereinigten Staaten, hat gegenwärtig rund 2,4 Millionen Mitglieder, die von 14.000 Pfarrer und Pfarrerinnen betreut werden. Ihre Gottesdienste und ihr Gemeindeleben können die Gemeinden weitgehend selbst gestalten. Die Kirche zählt zu den sogenannten „Mainline Churches“: So nennt man in den USA protestantische Kirchen, die theologisch moderat argumentieren und offen sind für gesellschaftliche Veränderungen. Zurzeit bilden die Mitglieder dieser Kirchen die drittgrößte Gruppe von Christen in den Vereinigten Staaten, nach den Evangelikalen und den Katholiken. Auch die Partnerkirche der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in den Vereinigten Staaten, die United Church of Christ, gehört zu den „Mainline Churches“. Zwischen der PC (USA) und der UCC besteht volle Abendmahlsgemeinschaft, ebenso wie zur Union Evangelischer Kirchen (UEK) in Deutschland.
Zu Informationen über die PC (USA):<link https: www.pcusa.org> www.pcusa.org