Rassismuskritik: Denken. VerLernen. Empowern!

Gemeinsam Denken. VerLernen. Empowern!

Brigitte Lawson: Viel Erfahrung und große Kompetenz

Am 1. März konnte das Berliner Missionswerk eine neue Kollegin begrüßen: Brigitte Lawson. Sie leitet künftig die Projektstelle „Rassismuskritische Maßnahmen in der EKBO“, angebunden als Stabsstelle beim Direktor des Berliner Missionswerkes. „Ich freue mich sehr, Brigitte Lawson hier bei uns im Berliner Missionswerk begrüßen zu dürfen“, sagt Dr. Ulrich Schöntube: „Durch unsere vielen Partnerschaften weltweit erleben wir die Diskriminierung von People of Color hier in Deutschland auf besonders eindrückliche Weise. Umso mehr freut es mich, dass wir mit Frau Lawson eine Expertin mit viel Erfahrung und großer Kompetenz für diese wichtige Arbeit gewinnen konnten.“

Die Projektstelle knüpft an die Synodenbeschlüsse „Rassismuskritik in der Kirche“ (2021) und „Auf dem Weg zu einer rassismuskritischen Kirche“ (2023) an und entwickelt mit Kirchenleitung und Gemeindemitgliedern passgenaue rassismuskritische Maßnahmen. Maßnahmen im Sinne einer interkulturellen Kirche inmitten einer postmigrantischen Gesellschaft. „Ich freue mich auf das gemeinsame Wirken", sagt Brigitte Lawson, "Denken. VerLernen. Empowern!“

Brigitte Lawson ist eine Schwarze Kommunikationswissenschaftlerin, ausgebildete systemische Coachin und Supervisorin. In ihrem Berufsleben war sie unter anderem Referentin für Intersektionalität, Diversität-Inklusion, Rassismus- und Machtkritik für Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und Politik. Zuletzt war sie beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Referentin der Geschäftsstelle “UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft”.

Innerhalb der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EBKO) und des Berliner Missionswerkes sowie der Partnerkirchen ist es eine besondere Verantwortung von uns allen und Menschen in Machtpositionen, dem Dienen Christi nachzueifern, indem sie das Ungleichgewicht in Beziehungen reflektieren, sich anerkennend gegenüber anderen und kooperierenden Gemeinden verhalten.