„Viele Menschen in Ägypten vergleichen die vergangenen Jahre seit der Revolution 2011 mit einer Achterbahnfahrt“, so Nahostreferent Jens Nieper. Auf das Gefühl von Aufbruch und Neuanfang folgten Krisen und Terror. „Die Christen am Nil sind davon besonders betroffen.“ Die presbyterianisch-koptische Kirche in Ägypten (Nilsynode) hat etwa 300.000 Mitglieder in 300 Gemeinden. Ein Schwerpunkt der Nilsynode liegt in der Bildungsarbeit. Sie ist Trägerin von 22 Schulen in ganz Ägypten. Neben den Bildungseinrichtungen unterhält die Kirche Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und einen Sozial- und Entwicklungsdienst.
Zwischen der presbyterianisch-koptischen Kirche in Ägypten (Nilsynode) und der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz besteht seit 1977 eine Partnerschaft.
Die EKD hat für den Sonntag Reminiszere eine Materialsammlung für die Gemeinden zusammengestellt. Darin finden sich Informationen über die Lage von christlichen Minderheiten in Ägypten sowie liturgische Bausteine. An der Materialsammlung hat auch der Nahostreferent des Berliner Missionswerkes mitgewirkt.
Bischof Dr. Markus Dröge (EKBO), Bischof Anba Damian (Diözese der koptisch-orthodoxen Kirche in Nord-Deutschland), Pater Girgis El-Moharaky (Koptisch-Orthodoxe Gemeinde Berlin) und Pfarrer Jens Nieper, Nahostreferent des Berliner Missionswerkes, nehmen am Reminiszere-Gottesdienst für bedrängte und verfolgte Christen am Sonntag, 25. Februar, 10.30 Uhr. in der Marienkirche (Karl-Liebknecht-Str. 8, Berlin-Mitte) teil.
Weitere Informationen unter <link https: www.ekd.de reminiszere-31408.htm>www.ekd.de/reminiszere
Materialheft zum Downloaden: <link https: www.ekd.de materialheft-verfolgte-christen-aegypten-31901.htm>www.ekd.de/materialheft-verfolgte-christen-aegypten
Reminiscere: Für die Menschen in Ägypten beten