Brauer ist der erste Bischof seit der Neuformierung der evangelischen Kirche in Russland, der aus dem eigenen Land stammt. In einem feierlichen Gottesdienst in der Moskauer Petrikirche zum Abschluss der Synode wurde der Bischof in sein Amt eingeführt „Damit ist ein deutliches Zeichen gesetzt: die Evangelische Kirche im Europäischen Russland ist erwachsen geworden!“, sagt Matthias Hirsch, Referent im Berliner Missionswerk.
Hirsch stellte in einem Vortrag die Arbeit des Missionswerkes vor und verdeutlichte, dass die Partnerschaftsgemeinden an der unteren Wolga Teil eines weltweiten Partnerschafts-Netzes sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der Synode war die Neuordnung der Finanz-Verwaltung. Künftig soll es eine größere Transparenz der Geldströme geben, um das Vertrauen sowohl zwischen den Gemeinden und der zentralen Verwaltung in Moskau als auch zwischen Moskau und den ausländischen Partnern zu stärken.
Russland: Synode wählt neuen Bischof ins Amt