Der aus Pakistan stammende Künstler lebt seit 1973 in Deutschland und war mehr als zwanzig Jahre im Bereich der Bildung und Kunst als Lehrer an unterschiedlichen Schulen und Bildungseinrichtungen tätig. Seit 1996 arbeitet er als freischaffender Künstler in Aachen. Die Kunst der arabischen Kalligraphie hat in seiner künstlerischen Tätigkeit einen besonderen Platz eingenommen. Vorträge, Konzerte und Kalligraphie-Workshops begleiten die Ausstellung. Für alle Veranstaltungen - stets mit Essen und Musik - ist der Eintritt frei. Informationen zum Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Kalligraphie-Workshops findet sich unter <link http: www.einandersehen.de>www.einandersehen.de.
„Einander sehen“ ist nicht nur der Titel der Ausstellung, sondern Programm: sich wahrnehmen, die anderen wahrnehmen, sich im anderen sehen und sich selbst neu sehen. So kooperieren bei der Kalligraphie-Ausstellung jüdische, christliche und muslimische Partner. „Das ist ein ausgesprochen wichtiges Signal in eine so bunte und vielfältige Stadt wie Berlin. Wir können etwas gemeinsam machen - mit Freude, mit Respekt und Achtung“, sagt Initiator Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiöser Dialog in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).
Am Montag, den 12. Juni, um 19 Uhr, wird es sehr persönlich: „Was bedeutet Ihnen eigentlich Ihre Heilige Schrift?“ lautet die Frage beim interreligiösen und ökumenischen Gespräch mit Bischof Dr. Markus Dröge, Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Imam Ender Cetin, Rabbiner Jona Simon. Tora, Bibel aus Altem und Neuem Testament, Koran: Vielfach ausgelegt, heute oft von Extremisten für eigene politische Zwecke benutzt und ausgenutzt. Wie können wir heute überhaupt diese alten Texte noch verstehen? Wie kann man fundamentalistischen Lesarten begegnen? Und wie gehen wir mit gewaltvollen und ausgrenzenden Textpassagen um? Grundlegende Fragen kommen ebenso zur Sprache wie persönliche Zugänge, auf welche Weise die Schriften im Lebensalltag eine Rolle spielen, im persönlichen Glauben und Handeln.
Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer interreligiöser Dialog
Musik: Albrecht Guendel-vom Hofe (Piano), Christian Fischer (Bass)
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