Schweigegebet für den Frieden

„Das unermessliche Leiden der Menschen, die alltägliche Not machen uns sprachlos. Im Angesicht der Gewalt scheinen menschliche Bemühungen vollständig zu versagen. In Syrien, im Irak, in Israel und Palästina sterben täglich Hunderte von Menschen, viele sind auf der Flucht, traumatisiert. Wir wollen dem nicht achselzuckend den Rücken zukehren, sondern öffentlich auf die Not aufmerksam machen – nicht mit vielen Worten, sondern schweigend. Unser Unvermögen und unser Mitgefühl bringen wir so vor Gott, der ein Gott des Friedens aller Menschen ist.", sagt Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) als einer der Initiatoren. Weitere Einladende sind Lior Bar Ami, Rabbinerstudent von Beth Hillel, Deutschland, Iman Andrea Reimann von der Islamischen Föderation Berlin und dem Deutschen Muslimkreis sowie Pfarrerin Andrea Richter, Spiritualitätsbeauftragte der EKBO. Die Initiatoren des Schweigegebetes haben sich durch das Projekt „Unterwegs an Orten des Gebets“ gefunden, das zu Pilgerwegen in Synagogen, Moscheen und Kirchen bei unterschiedlichen Themen einlädt. Die Evangelische Gemeinde St. Petri - St. Marien unterstützt den Aufruf, der auch für die darauffolgende Woche am 13. August gilt.

 

 

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
Tel.:(030) 243 44-167
Mobil: 0151 - 624 293 44
Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de