Simbabwe: Kirchen mahnen zu Friedfertigkeit

Dunkle Wolken über Simbabwe: "Die gegenwärtige Situation in Sibabwe trage beide Optionen in sich: sowohl eine langanhaltende nationale Katastrophe als auch den Kairos eines Neuanfangs" (Foto: misc9 CC BY-NC-SA 2.0)

Die gegenwärtige Situation in Simbabwe trage beide Optionen in sich: sowohl eine langanhaltende nationale Katastrophe als auch den Kairos eines Neuanfangs, heißt es in der Botschaft der Leitenden Geistlichen. Der Aufruf schließt mit den Worten Jesu: Wenn doch auch du erkenntest an diesem Tag, was zum Frieden dient! (Lk 19, 42). Mit den Christen in Simbabwe verbindet die Landeskirche eine gemeinsame Geschichte, die in den 1870er Jahren mit dem Wirken von Missionaren der Berliner Missionsgesellschaft begann. Heute besteht seitens des Kirchenkreises Oberes Havelland eine von der Gossner Mission begleitete Partnerschaft zu Gemeinden am Ufer des Kariba-Stausees. Von 1988 bis 1993 durch das Berliner Missionswerk entsandt, wurde Pfarrer Dr. Martin Lehmann-Habeck die Professur für Bibelwissenschaften an der Universität von Zimbabwe in Harare übertragen. Zugleich wirkte er als Pfarrer in der Ev.-luth. Kirche des Landes und leitete die dortige Hochschulgemeinde.