+++ AKTUELL +++ Bericht aus Iwate von Pfarrerin Hübler-Umemoto vom 05.05.11 (<link file:286 _blank>PDF hier) +++ Bilder aus dem Erdbebengebiet (<link file:287>PowerPoint-Datei) +++ Der Kyodan richtet ein Hauptquartier zur Planung von Hilfsmaßnahmen ein (<link file:288 _blank>PDF hier) +++ Bericht der Kyodan-Kommission für Katastrophenhilfe über eine Fahrt in das Tsunamigebiet vom 17.03.11 (<link file:289 _blank kyodan aus>PDF hier) +++ Der Tod eines Mitglieds der Ishinomaki-Eiko-Kirche wurde bestätigt +++ Sieben Mitglieder der Sendai-Kita-3-bancho-Kirche werden noch vermisst +++ Ein Team der NGO "Crash Japan" hat die Verüwstungen im Innerem der Shinsei-Kamaishi-Kirche beseitigt +++ Eine Mitarbeiterin der Kinderkrippe der Iwaki-Kirche starb durch den Tsunami, während sie besorgte Eltern kontaktierte +++ Die Sendai-Itsutsubashi-Kirche vermisst noch fünf Mitglieder +++ Die Miyagino-Aisen-Kirche bietet Obdachlosen Zuflucht, ihr sind jedoch die Nahrungsmittel ausgegangen +++ AKTUELL +++
Der 11. März 2011 brachte Verwüstung und unbeschreibliches Leid über weite Teile der japanischen Ostküste. Tausende Menschen verloren durch das Erdbeben und den dadurch ausgelösten Tsunami ihr Leben, Hunderttausende sind ohne Obdach, Millionen sind von einer Atomkatastrophe bedroht. Eine Zerstörung solchen Ausmaßes ist für ein Industrieland wie Japan bisher kaum vorstellbar gewesen. Die deutsche Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Tokio-Yokohama, Elisabeth Hübler-Umemoto, hat deshalb um Hilfe aus Deutschland gebeten.
Was wird benötigt?
Viele Gemeindeglieder unserer Partnerkirche, der Vereinigten Kirche Christi in Japan (Kyodan), haben alles verloren und sind in Notunterkünften untergebracht. Für sie werden dringend Lebensmittel, Decken und Medikamente gebraucht. Ziel ist es außerdem, eine kurzfristige Besserung ihrer Lage zu verschaffen, indem sie zum Beispiel zu Verwandten reisen können. Die Pfarrerin bittet um Spenden für „unbürokratische Hilfsmaßnahmen“, das heißt, dass mit dem Geld dringend benötigte Sachspenden besorgt werden können. Zahlreiche Kirchen wurden vom Erdbeben zerstört und sollen langfristig wieder aufgebaut werden. Sämtliche Spendengelder werden an den Kyodan weitergeleitet.
In welcher Lage befinden sich die christlichen Gemeinden?
Das Berliner Missionswerk steht in direktem Kontakt mit Pfarrerin Hübler-Umemote und mit Pfarrerin Akiba-Krämer der Berliner japanischen Gemeinde, die sich zurzeit in Japan befindet. Von unserer Partnerkirche wissen wir, dass in den vom Erdbeben besonders betroffenen Gebieten rund 35 ihrer Gemeinden liegen.
Leider gibt es von zahlreichen Gemeindemitgliedern entlang der Küste keine Nachrichten. In der Ofunado-Gemeinde werden Mitglieder vermisst. Die Pfarrerinnen und Pfarrer scheinen überlebt zu haben, aber es gelingt uns nicht, Kontakt zu einigen Gemeinden im Regierungsbezirk von Iwate zu bekommen.
Im Hokkai-Bezirk im Regierungsbezirk Hokaido wurde die Horoizumi-Kirche vollkommen überflutet. Gemeindemitglieder aus Urakawa sind erkrankt. Von ungefähr einem Drittel der Kirchen und Gemeinden in diesem Bezirk konnten wir keine Nachrichten bekommen. Schwere Schäden gibt es im Kirchenbezirk Tohoku an acht Kirchengebäuden und einem Kindergarten in den Regierungsbezirken Miyagi, Fukushima und Yamagata. Im Kirchenbezirk Kanto Kyoku wurden zehn Kirchen zum Teil schwer durch das Erdbeben und die Flut getroffen, sowie zwei Kindergärten.
Die Geschichte der deutsch-japanischen Partnerschaft
Erste Beziehungen unserer Landeskirche nach Japan gehen zurück in die 1960er Jahre. Seitdem gibt es persönliche Besuche und Kontakte. Die Deutsche Ostasien Mission (DOAM) ist Mitträger des Berliner Missionswerkes. Ihre protestantische Mission begann vor über 150 Jahren im Jahre 1859. Heute hat die Vereinigte Kirche Christi in Japan (Kyodan) etwa 200.000 Mitglieder.
Spenden und Gebete
Pfarrerin Akiba-Krämer und Pfarrerin Hübler-Umemoto berichten uns, dass die weltweiten Fürbitten, Andachten und Gottesdienste den Menschen viel Trost und Kraft gegeben haben. Wir bitten auch Sie um Ihre Gebete und Ihre Unterstützung der christlichen Gemeinden in Japan. Vielen Dank!
<link http: www.berliner-missionswerk.de spenden-helfen>Hier online spenden
Spendenkonto
Berliner Missionswerk
Bank: Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
Konto-Nummer: 71 617
Bankleitzahl: 210 602 37
Projektnummer: 5311 (Bitte bei Überweisungen angeben.)
Stichwort: "Katastrophenhilfe Japan"