Die „Vereinigte Demokratische Front Swasilands“, die mit den „Besorgten Kirchenführern Swasilands“ diesen Gottesdienst organisiert hatten, nannten die Aktion der Polizei illegal, wie im Blog „Swazi Media Commentary“ mitgeteilt wurde. Wie unser Informant mitteilte, habe die Polizei die Trauergäste über mehrere Stunden festgehalten. Das alles sei eine Beleidigung dessen, wofür Mandela stand. Es zeige dass das Swasi-Regime seine Abscheu gegenüber allem, was mit Demokratie zu tun hat, nicht verbergen könne, so unser Vertrauensmann, dessen Identität besser nicht angegeben wird.
In dem Wort des Bischofs der lutherischen Kirche, Absalom Mnisi, das später veröffentlicht wurde heißt es. „Es ist so schlimm zu sehen, dass es in manchen Afrikanischen Ländern noch immer politische Gefangene gibt. Christenmenschen schmachten in Gefängnissen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten. Sicherheitskräfte sind damit beschäftigt, Menschen daran zu hindern, ihr freies Recht auf freie Gottesdienste zu nutzen. Mandela hat für die Menschenrechte als Gott gegebene Rechte gekämpft. Daran müssen wir uns ausrichten.“
Swasiland: Polizei verhindert Mandela-Gedenkgottesdienst