Das Anliegen ist gerade jetzt sehr wichtig: „In den Sammelunterkünften – oder den großen Erstaufnahme-Einrichtungen – haben Geflüchtete ein besonderes Risiko, sich mit Covid19 anzustecken“ so Dagmar Apel, landeskirchliche Pfarrerin für Migration/Integration im Berliner Missionswerk. Die Stadt Potsdam beispielsweise versuche bereits, Geflüchtete bevorzugt in Wohnung unterzubringen; „leider sperren sich viele brandenburgische Landkreise und bezahlen lieber viel Geld für Sammelunterkünfte.“
Dazu heißt es im Antrag: „Gerade für Berlin-ferne Kommunen und ihre religiösen Gemeinschaften ist es wichtig, Menschen zu halten. Das wird möglich, wenn neu angekommene Menschen gemeinsam mit der ansässigen Bevölkerung leben können, nachbarschaftliche Beziehungen aufbauen und sich aktiv engagieren können. Die verpflichtende Gemeinschaftsunterbringung schadet uns allen, indem sie Inklusion verhindert und Rassismus durch Ausgrenzung Geflüchteter fördert“.
<link https: safe.gemeinsam.ekbo.de index.php s yxcs5mejncvigax>"Beschluss der Landessynode zum Wort des Bischofs betr. Unterbringung Geflüchteter" vom 23. Oktober 2020 (PDF)