Neben dem Schulzentrum Talitha Kumi, das vom Berliner Missionswerk getragen wird, sind auch die Schulen der Partnerkirche <link https: www.elcjhl.org de>ELCJHL geschlossen. Die Schulen gehen mit der Situation sehr besonnen um: Den SchülerInnen werden via Internetzugang und über E-Mails Inhalte vermittelt und Aufgaben gestellt. Hier bringen sich auch die jungen ökumenischen Freiwilligen des Berliner Missionswerkes vorbildlich ein.
Weil auch Kirchen nur unter strikten Beschränkungen öffnen dürfen, finden die Gottesdienste vorerst vor allem virtuell statt: Über Medien wie Facebook und YouTube wenden sich die Pfarrer der palästinensischen Partnerkirche an ihre Gemeinden. Sonstige Gemeindeaktivitäten fallen zurzeit aus.
Vor allem in der Region Bethlehem haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie massive ökonomische Folgen für die ganze Gesellschaft. Hotels bleiben geschlossen. Angestellte, die normalerweise einem Beruf in Jerusalem nachgehen, dürfen nach Israel nicht mehr einreisen. So erschweren sich die Bedingungen für viele palästinensische Familien, um etwa das Schulgeld für ihre Kinder aufzubringen. Dies fällt in eine Zeit, in der die Anmeldeverfahren an den Schulen durchgeführt werden.
Da Israel Anfang März strikte Einreiseauflagen erlassen hat, ist der Tourismus im gesamten Heiligen Land eingebrochen. Auch dort stehen die Gästehäuser leer.