Talitha Kumi feiert Tawjihi und Abitur

Abschlussjahrgang 2013 unter der Talitha-Taube (Foto: Jens Nieper)

Das Schulzentrum – es gehört zu den führenden Bildungseinrichtungen in Palästina - wird seit 1975 vom Berliner Missionswerk getragen. Mehr als tausend Kinder, christliche wie muslimische, besuchen heute hier Kindergarten, Grund- und Sekundarschule sowie eine Berufsfachschule. Talitha Kumi ist aramäisch und bedeutet: „Mädchen, steh auf!“: Dieses Bibelwort ist bis heute Name, Programm und Auftrag für die älteste evangelische Bildungseinrichtung in Palästina, die 1851 als Mädchenschule gegründet wurde. Seit dieser Zeit ist die friedliche Botschaft des Evangeliums die Leitlinie für die Schule; die den Kindern in einem konfliktgeladenen Umfeld einen sicheren Platz zum Lernen bietet. Zu den Lernprinzipien gehören Koedukation, Gewaltlosigkeit und das Miteinander der Religionen: rund 60 Prozent der Schülerschaft sind Christen, 40 Prozent Muslime. An der Abiturfeier nahmen außerdem Frank Olie, Vorstandsvorsitzender der Schulstiftung der EKBO, Hartmut Rhein, Beauftragter für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften des Berliner Senats, sowie Prof. Dr. Angelika Thol-Hauke, Direktorin der Evangelischen Hochschule Berlin, teil. 


<link http: www.tagesschau.de videoblog zwischen_mittelmeer_und_jordan videoblogschneider292.html>"Zwischen Mittelmeer und Jordan: Abi-Feier in Palästina": Tagesschau-Videoblog des Nahost-Korrespondenten Richard C. Schneider