Etwa hundert Schülerinnen und Schüler Talitha Kumis kommen aus unruhigen Vierteln Jerusalems. Sie müssen auf ihrem Schulweg israelische Checkpoints queren, um Talitha Kumi zu erreichen. Vor der Schule aber hatten sich am Dienstagnachmittag und am Dienstagabend Siedler versammelt. „Heute und in den kommenden Tagen wollen wir Bewegungen außerhalb unserer Schule auf das Nötigste beschränken“, so Lindemann, „Bisher ist alles ruhig. Aber selbst gut informierte Palästinenser wagen keine Prognose, wie der heutige Tag und das morgen beginnende zweitägige islamische Neujahrsfest verlaufen werden.“
Im Namen des Missionswerkes und des Missionsrates dankte Direktor Roland Herpich dem Schulleiter für die getroffene Entscheidung und die Besonnenheit. „Wir denken an Sie und beten für den Frieden im Heiligen Land. Bitte übermitteln Sie der ganzen Talitha-Familie unseren Dank, unsere Grüße und Segenswünsche.“
Talitha Kumi: Unterricht ausgesetzt