Ukraine, Chile, Madagaskar: Ausländische EKD-Stipendiaten besuchen Missionswerk

Direktor Roland Herpich, Pröpstin Friederike von Kirchbach und Pfarrer Christian Rave vom Diakonischen Werk der EKD (v. li.) mit den Stipendiaten im Wangemannsaal des Missionswerks. (Foto: Herzog)

Alljährlich reisen die Stipendiaten des Jahrgangs für eine Woche in eine der Landeskirchen. In diesem Jahr war die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Gastgeber; Dr. Christof Theilemann stellte das Programm zusammen. Neben dem Missionswerk besuchten die Stipendiaten das Auswärtige Amt, die Domkirchengemeinde in Brandenburg an der Havel und die Genezareth-Gemeinde in Berlin-Neukölln. Sie sahen auf diese Weise viele Facetten kirchlichen Lebens: die politischen Kontakte in der Hauptstadt, die Arbeit in der Fläche und die Herausforderungen im multireligiösen Umfeld.

 

Das Stipendiatenprogramm gibt es seit 1952. Mit dem Programm soll ausländischen Theologinnen und Theologen in Deutschland ökumenische Erfahrungen vermittelt werden. Zu den Bedingungen für ein Stipendium gehört es, nach dessen Ende ins Heimatland zurückzukehren.