Unter Schock: Kubaner zittern nach Hurrikan

Hurrikan "Matthew" auf einem Satellitenfoto.

Wie eine gigantische Walze rollte der Hurrican, ein tropischer Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie, durch die Karibik. Auf zahlreichen Inseln hinterließ er eine Spur der Verwüstung. So auch auf Kuba – im Osten sind einige Städte völlig verwüstet. Eine Theologiestudentin unserer Partnerkirche, der Presbyterianisch-Reformierten Kirche in Kuba (IPRC), berichtet: „Meine Familie lebt in Baracoa. Obwohl wir ein festes Steinhaus besitzen – kein Holzhaus wie so viele andere Menschen – ist alles zerstört.” In einer Kirche in der Nachbarschaft habe die Hälfte des Daches dem Sturm wie durch ein Wunder standgehalten. In diesem geschützteren Teil des Gotteshauses suchen inzwischen 25 Familien Zuflucht. Die Studentin weiter:  „Viele Menschen in der Stadt graben sich durch den Schutt, um noch etwas von ihrem Besitz zu retten.”

So ist die Situation in vielen Orten des kubanischen Ostens. Offenbar sind die Zerstörungen und Schäden viel größer, als es in Deutschland über die Medien zu erfahren ist. „Erst allmählich wird überschaubar, wie viele Menschen an der Ostküste vom Hurrikan betroffen sind“, so Dr. Schnabel. Im kubanischen Fernsehen werde pausenlos berichtet; doch Internetverbindungen seien in Kuba kaum vorhanden, so dass der Kommunikationsfluss eingeschränkt sei.

 
Doch fest steht bereits jetzt, dass der Wiederaufbau Jahre dauern wird. Schnabel: „Es ist wichtig, dass wir unsere Partnerschaft in diesen Tagen mit Leben füllen und unseren Geschwistern in Kuba zur Seite stehen. Bitte helfen Sie mit!


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