Vernissage: Die Schönheit der Buchstaben

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid Alam mit der Bronzeskulptur "ILM". (Fotos: Gerd Herzog)

Das Berliner Missionswerk gehört, neben der EKBO und dem Erzbistum Berlin sowie zahlreichen weiteren Organisationen – zu den Kooperationspartnern der Ausstellung. „Ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung die Botschaft des Friedens zwischen den Religionen weiterträgt“, so Jauhar Saleem, der Botschafter der Islamischen Republik Pakistan, zur Eröffnung.

Seit 60 Jahren, von Kindesbeinen an begleite ihn die die Kalligraphie, so Shahid Alam. Im pakistanischen Lahore, an einer katholischen Schule, hatte er jeden Tag Unterricht in dieser Kunst: „Diese Ausstellung ist sozusagen mein Lebenswerk“. An Deutschland, seit den 1970er Jahren seine zweite Heimat, schätzt der die Freiheit, die er als Künstler genießt. Das er 2007 zum ersten Mal ein einer Kirche ausstellen konnte, sei keine Selbstverständlichkeit gewesen, „sondern ein mutiger Schritt“. Seitdem fanden 27 Ausstellungen in christlichen Gotteshäusern statt.

Nach seinem Lieblingsstück unter den Exponaten gefragt, antwortet Shahid Alam ohne Zögern: Die Skulptur „Hera Sophia“, das Wort "ILM" in Bronze gegossen. ILM steht für das Wissen und die Weisheit – und dafür, wie sich beide begegnen und bedingen. Wer ihm bei seiner Kunst zusehen möchte: Während der Öffnungszeiten der Ausstellung arbeitet Shahid Alam in der Thomaskirche und erläutert seine Arbeit - und was sie mit Wissen und weisheit zu tun hat.

<link https: goo.gl photos wbcylzfbjwmpdqxq8>Hier finden Sie weitere Fotos von der Vernissage.

Evangelische St. Thomaskirche, Mariannenplatz 28, Berlin-Kreuzberg, 13. Mai bis 9. Juli 2017, Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr; Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Kalligraphie-Workshops findet sich unter <link http: www.einandersehen.de>www.einandersehen.de.