Zum 500. Reformationsjubiläum 2017 wurde die Kirchenpartnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) mit der Ev. Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien (EKR) vertraglich besiegelt. Sie knüpfte an ein beachtliches Netzwerk von Gemeindepartnerschaften an, die Anfang der 1990er Jahre entstanden waren.
In der Regel waren diese Partnerschaften aus der Entdeckerfreude von Reisenden hervorgegangen, die mit leuchtenden Augen zu Hause davon berichteten, was sie in Rumänien gesehen und gefunden hatten. Die Geschichten herzlicher Gastfreundschaft und einer naturnahen, bodenständigen Lebensweise – immer im Austausch mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Traditionen – hören seitdem nicht mehr auf.
Dieses bereits entstandene Netzwerk will gerade angesichts neuer Herausforderungen weiter genutzt und entwickelt werden. Denn auch der EKBO wird in näherer Zukunft nicht erspart bleiben, was die EKR in ähnlicher Weise hinter sich hat: Die Transformation von einer Volkskirche zu einer Minderheitenkirche deutet sich zumindest an. Im Austausch mit der EKR als Kirche in der Diaspora sollen neue Wege gefunden werden. „Dazu bedarf es eines genuinen Informationsaustauschs, der über die EKBO-EKR-Rundbriefe des Berliner Missionswerkes geleistet wird“, so Dr. Justus Werdin, Referent für Osteuropa im Berliner Missionswerk.
„Damit diese inspirierende Arbeit für die Ökumene weitergehen und das Netzwerk mit Hilfe der Rundbriefe gestärkt werden kann, erbitten wir Spenden für diese Arbeit“.
Unser Spendenkonto:
Berliner Missionswerk
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Kennwort: Rumänien
Vorbild Rumänien: Neue Wege entdecken