Dr. Schnabel betonte in seiner Laudatio, dass die heutige Verbreitung von Fairtrade-Produkten bis hinein in die Supermärkte und Discounter ohne den jahrzehntelangen Einsatz der Weltladenbewegung nicht denkbar wäre. „Der Weltladen in der Breitscheidtstraße ist weiterhin im Turm, aber der Faire Handel ist raus aus der Nische“, so Schnabel. Die Preisträgerin ist mit ihrer frühen Entscheidung für die Rechtform einer GmbH zwar gegen den Strom der Weltladenbewegung geschwommen, hat aber gerade dadurch zur Professionalisierung und Etablierung des Fairen Handels als ernstzunehmender Wirtschaftszweig beigetragen. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit des Weltladens.
<link file:2435>Die Laudatio im Wortlaut (pdf)