Marja Coons-Torn war über Jahre hinweg nicht nur eine engagierte Unterstützerin der Partnerschaft, sondern sie nahm auch selber mehrfach an den alle zwei Jahre stattfindenden Pastoralcolloquien von EKBO und PCC in den USA und in Brandenburg teil.
Da auf der Versammlung große aktuelle Themen in den Diskussionen fehlten, traten die Probleme, die der PCC auf der Seele brennen, deutlich zu Tage. Es sind die Probleme der amerikanischen "Mainline Churches", die - so von Fransecky - "der Situation der deutschen Landeskirchen ähnlich zu sein scheinen. Insbesondere die Befürchtung, dass es Traditionsabbrüche bei der heranwachsenden Generation geben wird, wurde immer wieder deutlich." Kirche als selbstverständlicher Teil des Lebens kann nicht mehr unbedingt vorausgesetzt werden.
Gerade Jugendliche haben immer weniger Erfahrung mit Kirche. Immer stärker wird der Gottesdienstbesuch durch Aktivitäten von Sportvereinen u.ä. in Frage gestellt. Den Sonntag entsprechend zu nutzen, ist auch in den USA kein Tabu mehr. Ein großer Teil der Jugendlichen sei noch nie in einer Kirche gewesen, hieß es in einem Plenarvortrag.
Der deutsche Besucher dankte in seinem Grußwort Marja Coons-Torn für ihre Unterstützung der Partnerschaftsarbeit in einer Zeit, in der beide Kirchen ihren zukünftigen Weg in immer stärker säkularisierten Gesellschaften finden müssen.
Zu Gast bei der Penn Central Conference