Kuba: Kleinbauernförderung | Partnerkirche Kuba

Drei Kühe beleuchten ein ganzes Haus

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Häusliche Biogasanlagen sind kleine Wunder: Sie machen Kubas Kleinbauern zu unabhängigen Selbstversorgern und tragen zur Verbesserung der prekären Nahrungsmittel-Versorgung in dem Inselstaat bei. Der Dung von zwei, drei Kühen pro Tag reicht, um mit dem gewonnenen Methangas bis zu fünf Stunden zu kochen oder das Haus zu beleuchten.


Das Christliche Zentrum für Reflexion und Dialog in Cárdenas bietet deshalb Seminare zum Bau und Betrieb von Biogasanlagen für Kleinbauernfamilien an. Das Zentrum ist von der Regierung als Vorzeigebetrieb im Ökolandbau ausgezeichnet. Gebaut wird nach einem einfachen Modell mit Material vom lokalen Markt. Was man selbst gebaut hat, das will man auch nutzen und erhalten – das ist die Leitidee für die Anlagen „Marke Eigenbau“. Pro Biogasanlage werden rund 1.500 Euro benötigt.

Aus organischen Abfällen von Mensch und Tier gewinnen die Biogasanlagen durch Vergärung das brennbare Methangas. Es kann zum Kochen, zum Heizen oder auch zur Stromerzeugung für die Beleuchtung genutzt werden. Der größte Gewinn liegt aber in dem, was übrig bleibt, nämlich in bestem biologischem Dünger. So schließt sich der Kreislauf, der Boden wird fruchtbarer und erzielt bessere Ernteergebnisse. Teurer Kunstdünger wird überflüssig. Das Christliche Zentrum und die Kirchengemeinden haben gleichzeitig Anteil an der Ernte für ihre Armenspeisungen.

Bis etwa 1990 war Kubas Landwirtschaft hoch industrialisiert, stark zentralisiert und exportorientiert. Mit dem Zerfall des sozialistischen Blocks brach der hierfür nötige Import an Agrochemie, Maschinen und Treibstoff ein. Nahrungskrisen sind die Folge. Nun heißt es: Dezentralisierung und Biolandbau. Die riesigen staatlichen Betriebe werden auf kleinere Kooperativen aufgeteilt, deren Mitglieder alles, was sie über die Staatsquote hinaus produzieren, selber vermarkten dürfen. Die häuslichen Biogasanlagen sind ein wichtiger Beitrag zu ihrer Selbstständigkeit.

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