Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Fürbitten: 10. Jahrestag der Dreifachkatastrophe

Am 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Im März 2011 hatte ein Seebeben mit anschließender Tsunami-Welle große Zerstörungen an der japanischen Ostküste angerichtet – und im Atomkraftwerk Fukushima eine unkontrollierbare Kernschmelze ausgelöst. In der Folge gelten drei Prozent der Fläche Japans als verstrahlt - faktisch ist ein Großteil davon weiterhin besiedelt. Die Havarie hat weiterhin gravierende gesundheitliche, ökologische, soziale und gesellschaftliche Konsequenzen. Der Ostasienbeirat des Berliner Missionswerkes hat anlässlich des Jahrestages eine Fürbitte formuliert, mit der in Andachten und Gottesdiensten für die Menschen in Japan gebetet werden kann.

Fürbitten zum 10. Jahrestag der Dreifachkatastrophe in Japan am 11. März 2021 (PDF)


Erdbeben, Tsunami und die Nuklearkatastrophe werden zusammen auch als Dreifachkatastrophe bezeichnet. Während die materiellen Schäden durch Beben und Tsunami behoben werden konnten, sind die Folgen der Nuklearkatastrophe längst noch nicht überwunden. Die Strahlenbelastung in der Präfektur Fukushima ist nach wie vor hoch. Sie beschränkt sich nicht mehr nur auf diese Region; sie hat inzwischen das Meer und die Millionenmetropole Tokio erreicht. Doch auch in Fukushima leben noch Menschen, darunter viele Kinder. Sie sind oft einer wesentlich höheren Strahlenkonzentration ausgesetzt, als es die öffentlich verkündeten Messwerte aussagen. Das Berliner Missionswerk unterstützt deshalb unter anderem das Kinderheim Horikawa Aiseien. Dieses Heim wurde zwar aus der Nähe Fukushimas umgesiedelt, doch es liegt nach wie vor im Bereich starker Strahlenbelastung.



Zum Jahrestag der Dreifachkatastrophe: Ihre Spende für Kinder in der Provinz Fukushima



Die Mädchen und Jungen im Kinderheim Horikawa Aiseien in der Fukushima-Provinz haben Schlimmes erlebt. Sie wurden in ihren Familien vernachlässigt, geschlagen oder missbraucht. Sie fanden ein neues Zuhause im Kinderheim und mussten dann erleben, wie die Dreifachkatastrophe im März 2011 ihre Heimat beinahe vernichtete.



Nach wie vor ist die Strahlenbelastung in der Provinz hoch. Die Kinder müssen fast den ganzen Tag im Inneren ihrer Schul- und Wohngebäude verbringen. Das Berliner Missionswerk unterstützt das, von unserer Partnerkirche Kyodan (United Church of Christ in Japan) getragene Kinderheim und möchte den Kindern unter anderem Ausflüge über die Grenzen der Präfektur Fukushima hinaus ermöglichen. Bitte unterstützen Sie zum Jahrestag der Dreifachkatastrophe das Kinderheim Horikawa Aiseien mit einer Spende.

Spendenkonto
Berliner Missionswerk
Evangelische Bank
BIC GENODEF1EK1
IBAN DE86 5206 0410 0003 9000 88
Stichwort: Kinderheim Fukushima

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Experten der Internationalen...

Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA überprüfen 2013 Block 4 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi (Foto: CC BY-SA 2.0_Greg Webb/IAEA)

 

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