Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Moskau: Für Engagement zur Versöhnung geehrt

Erzbischof Dietrich Brauer von unserer Partnerkirche im Europäischen Russland hat das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland erhalten. „In dieser Ehrung sehen wir die Anerkennung dafür, wie viel Gutes der Erzbischof mit der gesamten Kirchenleitung für die Gesellschaft des russischen Volkes und für Frieden und Versöhnung geleistet hat“, betont Direktor Dr. Christof Theilemann in seiner Gratulation. Brauer erhielt die Ehrung in Moskau in Zusammenhang mit Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Es waren besondere Tage der Versöhnung und des Miteinanders in Moskau. Anlass war das Ende des Zweiten Weltkriegs, der am 2. September 1945, mit der Kapitulation Japans, auch in Ostasien endete. Im Gedenken an die zahllosen Opfer des Krieges wurde das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms in der Moskauer St. Peter und Paul-Kathedrale aufgeführt. Zudem fand ein Gedenk- und Versöhnungsgottesdienst statt.

„Die Bereitschaft zu Dialog und Versöhnung war und ist von unschätzbarem Wert. Sie gilt es als Wesenskern des deutsch-russischen Verhältnisses zu pflegen und zu bewahren“, betonte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort. Und weiter: „Es kommt darauf an, eine respektvolle Erinnerungskultur inmitten unserer Gesellschaften zu verankern und an nachfolgende Generationen weiterzugeben.“

Als ein Zeichen der Versöhnung hat nun auch die Kopie der „Stalingrad-Madonna“, deren Original in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu sehen ist, ihren Platz in der St. Peter und Paul Kathedrale gefunden. Das Madonnen-Bild hatte der Berliner Pfarrer und Künstler Kurt Reuber in Stalingrad ge-zeichnet, bevor er starb. Das Bild aber gelangte nach Deutschland und in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die offizielle Kopie ist ein Geschenk an die St. Peter und Paul Kathedrale in Moskau.

Ursprünglich sollte sie am 8. Mai 2020 - zum 75. Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und der Befreiung vom Nationalsozialismus - in Moskau feierlich übergeben werden. Doch Corona machte die Reisepläne der Berliner Delegation zunichte.

„Das haben wir alle außerordentlich bedauert“, betont Dr. Justus Werdin, Osteuropareferent im Berliner Missionswerk. „Denn dass unsere russischen Partner ausgerechnet zu diesem Tag eine deutsche Delegation nach Moskau eingeladen hatten, in das Land und in die Stadt, die so sehr unter dem Nationalsozialismus und dem Krieg gelitten hat, das bereits war eine herausragende Geste der Versöhnung.“ Umso mehr freue er sich nun mit Erzbischof Dietrich Brauer über die Ehrung durch die Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Berichte auf der Webseite der Deutschen Botschaft in Russland





 

Erzbischof Dietrich Brauer hat das Große...

Erzbischof Dietrich Brauer hat das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

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Als ein Zeichen der Versöhnung hat nun auch die Kopie der „Stalingrad-Madonna“ ihren Platz in der St. Peter und Paul Kathedrale gefunden.

 

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